Logistik im Simulationsmodell - Durchlaufzeiten minimieren

September 2004

Logistik im Simulationsmodell

Engpässe aufzeigen und entschärfen, Durchlaufzeiten minimieren, die Qualität steigern und dabei Kosten senken. Diese zentralen Ziele erreicht TBP Piesslinger mit einer integrierten Logistikplanung für seine Kunden. Besonders bei Neubauten und Kapazitätserhöhungen ist es sinnvoll, die Auswirkungen per Simulation zu ermitteln.

Komplexe Themen verlangen nach fundierten Analysen und einer ganzheitlichen Betrachtung. Als Konsequenz haben die Ingenieure aus Linz einen deutlichen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Logistikplanung im Bereich der Papier- und Zellstoffindustrie gelegt. Simulationsmodelle machen die Supply Chain transparent und liefern Entscheidungsgrundlagen für einen friktionsfreien Materialstrom.

Alle Szenarien durchspielen
„In der Logistik liegen Optimierungspotenziale, die sich bei ihrer Nutzung auf weite Teile des Unternehmens äußerst positiv auswirken. Wichtig ist, die Logistik nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in die Gesamtplanung zu integrieren“, meint Ferdinand Wimmer, geschäftsführender Gesellschafter von TBP Piesslinger: „Ein Simulationsmodell berücksichtigt räumliche und zeitliche Rahmenbedingungen und erlaubt den Blick auf alle Facetten effizienter Waren- und Datenflüsse.“

Die Software Extend TM ermöglicht eine übersichtliche Darstellung und per Datenverbund mit Excel eine Ausgabe jeder gewünschten Situation in Listenform. Nach der Zieldefinition gemeinsam mit dem Kunden werden alle Daten gesammelt und das eigentliche Modell erstellt. Anlieferung, Lager Produktion und Versand fließen genauso ein wie Rahmenbedingungen, Ressourcen und Bottlenecks etwa in Form von Waagen, Kreuzungsbereichen und Pufferplätzen für wartende Fahrzeuge. Nach der Modellverifizierung werden verschiedene Varianten und ihre Auswirkungen auf Stauflächen, Lager, erforderliche Transportkapazitäten und Personalbedarf analysiert. Die Software ist modular aufgebaut und es lassen sich sowohl diskrete als auch kontinuierliche Abläufe simulieren. Alle im Modell dargestellten Parameter können auf eine gemeinsame Bedienoberfläche gezogen werden, die quasi als „Cockpit“ der einfachen Steuerung durch den Simulationsprozess dient.

Hohe Robustheit der Supply Chain
In den Versuchsreihen werden punktgenau mögliche Störpotenziale und Fehlerquellen ermittelt und aufgezeigt. Die Logistikplanung mündet somit in eine hohe Robustheit der künftigen Supply Chain gegen Störungen bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten. Als kollateraler Nutzen lassen sich Lieferzusagen präziser formulieren und die Termintreue erhöhen. Die Kunden werden es zu schätzen wissen.